Aufgrund der aktuellen Corona-Krise wird die geplante Studienplanänderung auf Wintersemester 2021 verschoben!

Es handelt sich dabei um eine Studienplanänderung; aus diesem Grund gilt es für alle, die zu diesem Zeitpunkt im Bachelor eingeschrieben sind. Der alte Studienplan läuft nicht parallel dazu aus, das heißt, Lehrveranstaltungen (LV), welche es im neuen Studienplan nicht mehr gibt, werden nicht mehr angeboten. Alle Studierenden welche am 1.10.2021 im Bachelor inskripiert sind werden automatisch in den neuen Studienplan übernommen, und müssen sich die LV des alten Studienplans auf die LV des neuen Studienplans anrechnen lassen. Geregelt wird dies in den sogenannten Übergangsbestimmungen.

Den neuen Studienplan inklusive allen LVA, Beschreibungen und Voraussetzungen findest du hier.

Eine Grafik für einen Überblick haben wir für euch estellt:

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Übergangsbestimmungen

Es soll durch die Übergangsbestimmungen zu keiner Studienzeitverzögerung kommen können, also Ruhe bewahren. Du kannst dir alle LVAs anrechnen, auch das Entwerfen und die Differenzen mit LVAs ausgleichen welche nicht mehr im Studienplan sind.

Die beschlossenen Übergangsbestimmungen findest du hier. Bitte lies dies genau durch, um optimal auf den Umstieg vorbereitet zu sein.

Erklärung/Aufarbeitung von uns zusätzlich zum besseren Verständnis:

Größte Änderungen

Die größten Änderungen fassen wir hier kurz für euch zusammen:
– Die meisten Vorlesungen sind auf 3 ECTS erhöht worden.
– Die Studios und die dazugehörigen Vorlesungen sind jetzt in Vorlesungsübungen “Grundlagen des Entwerfens ” à 8 ECTS zusammengefasst, dabei soll die Vorlesung/Prüfung integraler Bestandteil der Übung sein.
– Jeder Forschungsbereich des Instituts für Entwerfen und Städtebau bietet eine VU “Grundlagen des Entwerfens” an. Demnach gibt es nicht mehr den zweiteiligen Grundkurs Hochbau im 2. + 3.Semester.
– Das Bachelorentwerfen wird auf 15 ECTS erhöht.
– Es gibt keine Wahlmodule (“Wahlpflichtfächer”) mehr, zB. Bausysteme. Diese werden teilweise in Pflichtfächern zusammengefasst, teilweise in freie Wahlfächer umgewandelt.

Empfehlungen

Wenn ihr kurz vor dem Abschluss des Bachelors steht, wäre es günstig vor dem in Kraft treten der Studienplanänderung einzureichen, um die Umrechnung aller Lehrveranstaltungen zu vermeiden.
Wenn ihr gewisse Studios bereits absolviert habt, die dazugehörige Vorlesung jedoch noch nicht, wäre es gut, diese bald abzulegen, da sie im neuen Studienplan nicht mehr einzeln belegbar sein werden.
Auch wenn die Vorlesungen nicht mehr stattfinden, gibt es Prüfungstermine noch drei Semester nach dem letzten Abhalten der Vorlesung.
Achtet auf neue Voraussetzungen, damit ihr wie geplant weiter studieren könnt.

Studienkommission

Die Studienpläne werden von der Studienkommission gemacht, in welcher auch Studierende vertreten sind. Die Fachschaft ist noch auf der Suche nach neuen Mitgliedern, also falls euer Interesse geweckt wurde, meldet euch bei uns.

FAQ

Q: Was passiert, wenn ich das Studio schon gemacht hab, und die Vorlesung nicht mehr absolvieren kann? Muss ich dann das Studio wiederholen?

A: Nein, du musst nicht das Studio wiederholen! Wenn es die zugehörige Vorlesung nicht mehr gibt, wird es einen Ersatz geben, den du dir stattdessen für die Vorlesung anrechnen lassen kannst.

Q: Wann muss ich die Anrechnung der alten Fächer auf den neuen Studienplan machen?

A: Beim Abschluss des Bachelors.

Q: Wer ist von den Änderungen betroffen? 

A: Jede*r, der am oder nach dem 1.10.2021 im Bachelor inskribiert ist, ist von den Änderungen betroffen – d.h. es betrifft alle, die aktuell im Bachelor studieren und diesen nicht vor dem 1.10.2021 abschließen, sowie alle, die sich in Zukunft inskribieren. 

Q: Welche neuen Voraussetzungen für LVAs gibt es?

A: Diese findest du zusammengefasst im neuen Studienplan auf Seite 33.

Q: Was bedeutet das für die LVAs, die ich vor den Änderungen abgeschlossen habe/abschließen werde?

A: Jede bestehende Pflicht-LVA muss nach den Änderungen angerechnet werden können. Welche LVA genau wofür angerechnet werden kann, kannst du dir in den Übergangsbestimmungen anschauen.

Q: Kann es passieren, dass ich Prüfungen zusätzlich machen muss oder bereits abgeschlossene Prüfungen “verfallen”?

A: Nein! Es darf durch die Änderungen bei niemandem zu einer Studienverzögerung kommen, und dass ECTS “aberkannt” werden o.Ä. bzw. jemand für ein Studium mehr ECTS abschließen muss als jemand anderes, ist schon rein rechtlich nicht möglich.

Theoretisch kann ein komplett abgeschlossener Bachelor lückenlos in den Plan nach den Änderungen übertragen werden. Was wofür angerechnet werden kann, ist in den Übergangsbestimmungen geregelt. 

Da es unendlich viele Szenarien von bereits abgeschlossenen LVAs gibt – und die Bestimmungen tatsächlich nur von Menschen entwickelt wurden – kann es theoretisch in Einzelfällen vorkommen, dass ECTS überbleiben, die nirgends angerechnet werden können. 

Solltest du nachweisen können, dass das bei dir der Fall ist und dadurch bei dir eine Studienverzögerung entsteht, muss in diesem Fall vom Dekanat eine Sonderlösung gefunden werden. Dabei helfen wir dir gegebenenfalls gerne.

Q: Wie läuft die Anrechnung ab?

A: Wenn du nach dem Inkrafttreten der Änderungen den Bachelor einreichst und einen Teil (oder alle) LVAs davor abgeschlossen hast, musst du selbst einteilen, wo du welche LVA anrechnen lassen willst. 

Da mehrere LVAs in verschiedenen Pools (an verschiedenen Stellen) angerechnet werden können und damit auch deinen Notendurchschnitt beeinflussen, kann das niemand anders für dich machen.
LVAs, die in mehrere Pools passen, kannst du am Dekanat “splitten” lassen, um dir die ECTS so aufzuteilen, wie du sie brauchst. 

Die Anrechnung selbst funktioniert über tiss – unter “Studienabschluss” kannst du die LVAs zuteilen (Vorsicht – das ist kein “smartes” System! Du musst selbst prüfen, ob alle LVAs dort stehen, wo sie hingehören!).

Das musst du theoretisch erst an dem Tag machen, an dem du deinen Bachelor einreichst. Unser Tipp: Es wäre allerdings wahrscheinlich sinnvoll, vorher schon einmal in Ruhe zu durchdenken, wie die Übergangsbestimmungen dich konkret betreffen werden, damit es am Schluss nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt. 

Q: Was kann ich mir wofür anrechnen lassen?

A: Die Antwort auf diese Frage füllt mehrere Seiten und das Dokument heißt Übergangsbestimmungen. 😉

Q: Welche LVA sollte ich jetzt noch vor der Umstellung machen, wenn ich bereits xx absolviert habe, aber noch nicht yy…?

A: Solche Fragen können wir nicht pauschal beantworten, du musst dich aufgrund der vorhandenen Informationen selbst entscheiden wie du weiter studieren möchtest.

Q: Materialkunde (usw.) gibt es nach den Änderungen nicht mehr, Baugeschichte (usw.) hat nach den Änderungen mehr ECTS. Bedeutet das, dass es sinnlos ist, die Prüfung noch vor den Änderungen abzuschließen?

A: Jeeein, ja, nein, naja, wenn der Vollmond an einem Dienstag ist – vielleicht? Pauschal gibt es auf alle diese Fragen keine einfache Antwort, die für alle stimmt. Da jede*r unterschiedlich studiert und eine unterschiedliche Zusammensetzung an LVAs bereits abgeschlossen hat, macht für jede*n etwas anderes Sinn. 

Wenn du in Materialkunde vor dem letzten Antritt stehst, wäre es wahrscheinlich eine Überlegung wert, die Änderungen abzuwarten. 

Wenn du allerdings z.B. bereits genug kunstgeschichtliche Fächer abgeschlossen hast um den Pool mit Baugeschichte fertig zu füllen und du sowieso vorhattest die Prüfung in naher Zukunft zu schreiben, macht es schon Sinn sie noch vor den Änderungen abzuschließen – usw. 

An sich macht es aber keinen großen Unterschied, wann du welche Prüfung ablegst. Jede*r muss für den Bachelor-Abschluss 180 ECTS ablegen – so oder so.

Q: Baugeschichte (usw.) hat nach den Änderungen 3 ECTS – ich habe die Prüfung für 2 ECTS abgelegt. Wird mir das rückwirkend anerkannt?

A: Nein. So wie dir nicht nachträglich ECTS aberkannt werden können, können auch bereits abgelegte Zeugnisse nicht in ECTS erhöht werden. Darauf hat die Uni auch keinen Einfluss, das ist einfach Gesetz.

Q: Aber das ist unfair!

A: Ziel der Änderungen war es u.A., eine fairere Verteilung der ECTS (im Bezug auf Arbeitsaufwand) zu erreichen, da nach aktuellem Stand viele LVAs mit weniger ECTS gewichtet sind, als die meisten Studierenden dafür benötigen. 

Um dahingehend eine Verbesserung zu erreichen, muss man irgendwo beginnen, auch wenn das für die Vorgänger*innen unfair erscheint. 

Außerdem: mit der Aufstockung der ECTS werden die Fächer als neue LVAs auf tiss eingetragen – es ist also nicht garantiert, dass sie gleich bleiben, und so wirklich “die selbe” Prüfung mehr ECTS hat.

Q: Wer hat die Studienplanänderungen/die Übergangsbestimmungen entwickelt?

A: Studienpläne werden im Gremium der Studienkommission (kurz: StuKo) erarbeitet. 

Dort haben wir als Kurie der Studierendenvertretung eine Drittelparität – d.h. wir stellen ein Drittel der Stimmen. Die anderen zwei Drittel stellen jeweils die Kurie der Professor*innen und die Kurie der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und Universitätsassistent*innen – für mehr Infos klick hier

Wir haben versucht dass beste für alle Studierenden aus der Situation rauszuholen, aber wir sind auch keine Magier*innen – und wir können Unterstützung gebrauchen, also melde dich bei uns, wenn du Interesse hast!