Berufungskommission (Beko)

Wenn eine Professur (bei uns gleichgesetzt mit Abteilungsleitung) ausgeschrieben wird bzw. neu besetzt werden soll, wird ein so genanntes Berufungsverfahren in Gang gesetzt: Es beginnt mit schriftlichen Bewerbungen von Interessierten. Diese werden dann geprüft und interessante in der Berufungskommission (kurz Beko) behandelt. Am Ende gibt es sechs bis zehn Bewerber_innen, die zu einem Hearing eingeladen werden, nach denen ein gereihter Vorschlag an das Rektorat übermittelt wird. Parallel organisiert die fachschaft::architektur Studierendenworkshops zur Einschätzung didaktischer Fähigkeiten in Betreuungssituationen, bei denen die Möglichkeit zur Diskussion zwischen Studierenden und Bewerber_innen gegeben ist. Die Sitzungen sind nicht öffentlich, an den Workshops können alle Studierende teilnehmen.

 

Habilitationskommission (Habil)

Habilitationskomissionen werden eingesetzt, wenn ein_e universitätsinterne_r Lehrende_r eine dauerhafte Lehrbefugnis für ein spezielles Fachgebiet erlangen will/soll. Ein Antrag muss eine wissenschaftliche Habilitationsschrift enthalten, die neue wissenschaftliche Ergebnisse enthält. Die Kommission prüft die wissenschaftliche sowie didaktischen Qualifikationen der_s Kandidat_in. Die Studierendenvertreter_innen bewerten im Zuge des Verfahrens die didaktischen Fähigkeiten und schreiben ein entsprechendes Gutachten dazu.

Die Kommission setzt sich aus 5 Vertreter_innen der Professorenkurie, wovon mindestens ein externe_r Professor_in genannt werden muss, 2 Vertreter_innen der Universitätsassistent_innen und der wissenschaftlich/künstlerischen Mitarbeiter_innen im Forschungs- und Lehrbetrieb sowie 2 Vertreter_innen der Studierenden zusammen. Diese müssen in einem einschlägigen Studium Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 120 ECTS Punkten positiv absolviert haben.

 

Weitere Informationen zur aktuellen laufenden Verfahren findest du auf der Homepage der Fakultät für Architektur und Raumplanung: aktuelle Berufungsverfahren bzw. aktuelle Habilitationsverfahren.